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Intratympanale Therapie

Bei der intratympanalen Kortikoidtherapie (ITC) wird in örtlicher Betäubung ein kortisonhaltiges Hydrogel auf Hyaluronsäurebasis über eine Injektion in das Mittelohr gegeben. Nach Applikation des Gels kann es vorübergehend zu einem leichten Schwindelgefühl kommen.

Das Medikament diffundiert direkt an den Wirkort, die Hörschnecke im Innenohr, und kann dort lokal seine Wirkung entfalten. So lassen sich höhere Konzentrationen am Wirkort erreichen, als bei Gabe von Infusionen oder Tabletten. Aufgrund der Tatsache, dass das Kortison außerdem kaum in die Blutbahn gelangt, kommt es zu keinerlei systematischen Nebenwirkungen.

Die gelartige Konsistenz verhindert ein Abfließen des Wirkstoffes, so dass die Wirkung über mehrere Stunden anhält. In der Regel sind mehrere Behandlungen in 2-3 Tagesabständen notwendig.

Nach der Gabe empfehlen wir den Patienten noch einige Minuten entspannt liegen zu bleiben, so dass Sie 30- 45 min nach Behandlungsbeginn die Praxis wieder verlassen können. Die intratympanale Kortikoidtherapie ist eine erfolgreiche Methode bei der Behandlung des Hörsturz, akuten bzw. subakuten Tinnitus und Schwindelbeschwerden, wie z.B. dem Morbus Menière.

Die intratympanale Kortikoidtherapie wird seit der Jahrtausendwende wissenschaftlich untersucht und fand in Deutschland Verbreitung durch Herrn Prof. Dr. med. Dr. mult. W. Mann, Universitätsklinikum Mainz.

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