Was behandelt die Akupunktur?

Die Akupunktur behandelt alle funktionellen, vegetativen, nervösen Regulationsstörungen, die prinzipiell rückbildungsfähig sind (die Akupunktur ist eine Regulationstherapie), zum Beispiel:

  • Migräne, Kopfschmerzen unterschiedlicher Ursache, Gesichtsschmerz, Trigeminusneuralgie
  • Tinnitus und Hörstörungen
  • Schwindel
  • Kiefergelenksbeschwerden
  • Allergien, Immunschwäche, Infektanfälligkeit
  • Sinusitis, chronische Sinusitis
  • Seh-, Geruchs- und Geschmacksstörungen
  • Fazialisparese
  • Schlafstörungen, Nervosität, Verdauungsstörungen, Stress
  • Alle Schmerzzustände am Bewegungsapparat, z.B. HWS-Syndrom, chronische Lendenwirbelsäulen- und Kniebeschwerden, Tennisarm, …
  • Suchtprobleme – z.B. Raucherentwöhnung

Es gibt einige Sonderformen der Akupunktur. Dazu gehören beispielsweise die Ohrakupunktur, die Hand- und Fußakupunktur und die Kopf- beziehungsweise Schädelakupunktur. Diese Areale sind sogenannte Mikrosysteme. Das heißt: Sie repräsentieren auf einem kleinen Bereich reflexzonenartig den gesamten Körper.

Alternativen zur klassischen Akupunktur sind die Laserakupunktur und die Elektroakupunktur. Bei diesen Formen werden die Punkte mit Licht oder elektromagnetischen Wellen stimuliert. Außerdem verbinden einige Therapeuten auch Homöopathie mit Akupunktur. Dabei werden homöopathische Komplexmittel in die passenden Akupunkturpunkte gespritzt. Das wird Injektionsakupunktur oder Mesotherapie genannt.